Nomadentum
Die Berggemeinde Visperterminen liegt über dem Eingang ins Seitental, welches nach Zermatt und Saas-Fee führt.
Die Hauptsiedlung liegt 1’370 m ü. M. hoch über Visp, im Oberwallis, dem deutsch-sprachigen Teil des Kanton Wallis. Die Fläche ist gross und reicht vom Talgrund von
650 m bis auf 2`000 m ü. M. Die Alpweiden reichen gar bis hinauf auf 2`600 m ü. M.
Bis zu Beginn der 70er Jahre lebten die Einwohner von Visperterminen, die "TerbinerInnen", dem Zyklus der bäuerlichen Arbeit folgend, von Grund bis Grat. Dreizehn gut erhaltene idyllische Weiler zeugen noch heute von diesem harten Nomadenleben, welches die Bewohner eines der grössten Oberwalliser Bergdörfer die letzten Jahrhunderte zu ihrem Überleben führten.
Die Spuren dieses Nomadenlebens finden sich überall und haben die Landschaft stark geprägt. Jeder Weiler hat noch heute seine eigene Kapelle, oft auch noch einen eigenen "Driel" (alte Traubenpresse) oder eine Brennstube.
Gerne stellen wir vom Tourismusbüro einen individuellen Gruppenausflug für Sie zusammen, auf der Sie dieses Nomadenleben kennen lernen. Erleben sie spannende Momente auf einer geführten Tour und erfahren, wie man früher gelebt und gearbeitet hat.
Melden Sie sich am besten telefonisch im Tourismusbüro unter der Telefonnummer +41 (0)27 946 03 00 für ein unverbindliches Angebot.
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Trachtendorf
Visperterminen gehört zu den wenigen Orten in der Schweiz, in denen die Tracht bis heute unabhängig von den Eingriffen einer bewussten Trachtenpflege in Gebrauch ist.
Geschichte
Der obere Teil des heutigen Visperterminens gehörte im Mittelalter zur Pfarrei Naters, soll aber 1221 von dieser abgetrennt worden sein und durch Austausch gegen Eggerberg an die Pfarrei von Visp gekommen sein.
Chirlihändstees
Die original Visperterminer Chirlihandstees Pulswärmer wurden früher zur traditionellen Tracht getragen und sind heute zu einem modischen Accessoire für die moderne Frau avanciert.