Land(wirt)schaft

Visperterminen hat eine vielfältige Landschaft, die seit jeher von fleissigen Händen gehegt und gepflegt wird. Das Gemeindegebiet von Visperterminen umfasst 5162 ha, davon können 700 ha (ohne Nanztal und Alpen) landwirtschaftlich genutzt werden.

Von der Talsohle der Vispe (660m ü. M.) erstrecken sich die höchstgelegenen Rebberge Europas bis auf eine Höhe von 1150m ü. M. In den tiefer gelegenen Weilern bereichern Gemüse- und Obstgärten die fruchtbare Landschaft, während südlich des Dorfes Wiesen und Äcker die Landschaft beherrschen.

Visperterminen war die Kornkammer des Vispertales. Oberhalb 1500m ü. M. dehnen sich die Maiensässe bis auf 2000m ü. M. aus. Auf dem Gebidempass, 2201m ü. M. wird der Blick frei ins Nanztal – in ein fast unberührtes, wildes Bergtal, das allen Terbinerinnen und Terbinern heilig ist.

In den letzten Jahren haben sich erfreulicherweise junge Terbiner entschieden, die Viehwirtschaft wieder als Haupterwerbsberuf zu betreiben. Dies sichert unter anderem das Fortbestehen der eigenen Sennerei & Dorfkäserei. Heute betreiben noch 3 Familien hauptberuflich Landwirtschaft. Dank Nebenerwerbs- und Hobbylandwirtschaft (Reben, Schafe, Ziegen, Pferde etc.) hat die Gemeinde äusserlich bis in die jüngste Zeit hinein einen ausgeprägt, bäuerlichen Charakter beibehalten. 

 

Zwischen 1961 und 1999 wurde in Visperterminen eine Gesamtmelioration durchgeführt. Als erste Arbeiten wurden die Bewässerungsanlage in den Reben und die Strasse in die Barmühle realisiert. Diese Güterzusammenlegung mit der Erschliessung der Weiler, mit über 60 km Flurstrassen, hat die Bewirtschaftung erleichtert und wesentlich dazu beigetragen, dass heute noch fast der ganze Terbiner Berg bewirtschaftet wird. Publikation: Güterzusammenlegung Visperterminen, 1999, Gemeinde Visperterminen

Zurück