Trachtendorf

Der Trachtenverein von Visperterminen wurde 1975 gegründet. 

Visperterminen gehört zu den wenigen Orten in der Schweiz, in denen die Tracht bis heute unabhängig von den Eingriffen einer bewussten Trachtenpflege in Gebrauch ist. Heute wird die tägliche Tracht, unabhängig vom Tachtenverein, nur noch von rund 15 Frauen im Dorf getragen.  

Das Festtagskleid – es ist die eigentliche Terbinertracht – war einst das Hochzeitskleid jeder Terbinerin. Da ein so wertvolles Kleid nicht nur für den Hochzeitstag dienen sollte, wurde es ein Leben lang an den hohen Festtagen des Kirchenjahres (Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, Segensonntag, Kirchenfeste, Primizen, bestimmte Marienfeste) – getragen. Es war auch das Kleid der Tauf- und Firmpatin.

Früher wurde bei aussergewöhnlichen weltlichen Feierlichkeiten wie Empfängen oder Auftritten der Musikvereine, „das Kleidchen“ (ds Chleidji) angezogen. Darüber hinaus gab es das Festtagskleid im Winter, das Sonntagskleid, das Kleid für den Werktagsgottesdienst, die Arbeitstracht, das Kleid der Hirtin, sowie das Kleid zum Servieren. (Quelle Thomas Antonietti „Mode, Macht und Tracht“).

 

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